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Der Einsatz von Computer, Tablet und Co....

...spielt im Leben von Kindern und Jugendlichen aber auch im Berufsleben eine immer größere Rolle. Die Informationsbeschaffung im Internet, das Arbeiten mit "Office"-Anwendungen wie Textverarbeitung oder aber auch das kreative Arbeiten mit Bild- und Musikbearbeitung sind dabei wichtige Inhalte.
Die Schule von heute sollte sich einerseits dieser Herausforderung stellen, muss dabei aber natürlich auch gewissen Anforderungen genügen. Der Einsatz moderner Technologie darf nicht zu einem Selbstzweck oder zur reinen Bespaßung verkommen und sollte immer zielgerichtet und lernfördernd verlaufen, Auflagen des Jugendschutzes müssen eingehalten werden. Ein paar Computer anschließen, Tablets verteilen und mit dem Internet verbinden reicht da nicht aus. Es muss geklärt werden, welche Programme und Funktionen den Schülern und Schülerinnen zur Verfügung stehen dürfen oder welche Inhalte und Seiten im Internet geeignet sind und welche nicht. Damit ein Computerraum unterstützend im Unterricht von allen Lehrkräften und in großen Lerngruppen eingesetzt werden kann, braucht es eine Infrastruktur, die dies alles regelt.  

Die Hauptschule Friedenshöhe war sich bei der Nutzung von Computern im Unterricht von Anfang an dieser Verantwortung bewusst und sicherte ihren Betrieb stets mit Hilfe von Schulserver-Lösungen ab. Mehrere Kollegen kümmerten sich zusätzlich mit sehr großem Engagement um die Pflege der Computerräume. Da wurden Netzwerkkabel unter den Tischen neu verlegt, CD-Laufwerke ein- und ausgebaut, Rechner neu mit Software bespielt und und und.....  

Die gesamte IT wurde in der Zwischenzeit auf Produkte der Firma Apple umgestellt, mit der die Stadt Ennepetal vor einigen Jahren eine Kooperation eingegangen ist. Im Jahre 2011 wurde dann damit begonnen, ein Netzwerk aufzubauen, das mittlerweile 42 Computer umfasst, die verteilt auf zwei Computerräume von zwei Apple-Servern gesteuert, überwacht und mit etlichen Diensten versorgt werden. Dies alles wurde komplett selbständig konzipiert, aufgebaut und eingerichtet. Seitdem sind wir nun unabhängig von gängigen bzw. bisherigen Dienstleistern im Bereich der PC-Schulserver-Technologie. Die hohen Kosten für Konfiguration und Wartung konnten dadurch in den letzten Jahren komplett gespart werden, wodurch sich der Austausch der Computer bereits mehr als gelohnt hat.

 

Die Server regeln den Zugriff auf Drucker, Computer und deren Funktionen oder Programme sowie die verfügbaren Seiten im Internet. Taucht mal wieder eine Seite im www auf, die für die Schule nicht geeignet ist, kann sie ohne großen Aufwand sofort selber gesperrt werden, sofern sie nicht sowieso schon von einem Inhaltsfilter geblockt wurde. Unterstützt wird dies alles von einer zusätzlichen Software, die es dem Lehrer ermöglicht, jeden einzelnen Schüler-Computer von seinem Arbeitsplatz aus zu beobachten und den Schülern bei Fragen per Chat oder durch Übernahme der Maussteuerung zu helfen. So ist gewährleistet, dass sich Schüler und Lehrer auf das Wesentliche, das Arbeiten konzentrieren können.  

Die Dokumente oder besser gesagt, der komplette Arbeitsplatz der Benutzer wird auf einem Server gespeichert und kann dort später nach einer passwortgeschützten Anmeldung auch wieder von jedem anderen Computer aus aufgerufen werden. Ein weiterer Server bietet die Möglichkeit zum Netzwerkstart, falls mal ein Schüler kein Passwort (mehr) hat oder eine Festplatte ihren Dienst versagt. Alle Arbeitsgruppen besitzen gemeinsame Gruppenordner zum Verteilen oder Einsammeln von Dokumenten und können in so genannten Wikis (vergl. Wikipedia) innerhalb des Netzwerkes gleichzeitig an gemeinsamen Texten/Referaten schreiben. Die Schüler können kommentieren, sich korrigieren, ergänzen und so letztlich eine Gruppenarbeit erstellen, bei der zudem alle Arbeitsschritte nachvollziehbar sind. Dies wurde in verschiedenen Kursen bereits mehrfach zum Schreiben von Referaten, vor allem aber im Rahmen eines gemeinsamen Hörspiel-Projektes des Deutsch- und Musik-Unterrichtes in einer 7. Klasse mit großem Erfolg eingesetzt.  

Die bei uns im Rahmen einer iPad-Klasse genutzten iPads werden nun ebenfalls durch eine Server-Lösung mit Apps oder Büchern versorgt und von einem Jugendschutzfilter kontrolliert. Die auf diesen Geräten erstellten Dokumente können innerhalb des hauseigenen Netzwerkes gespeichert werden. Dadurch benötigen wir - wie sonst üblich - keine kommerziellen Online-Dienste, die ja leider auch immer wieder durch Sicherheitslücken auf sich aufmerksam machen.

 

Ansprechpartner:
Herr Wendhausen
 
 

Beispiele

Schon in den Jahren 2000 und 2001 wurden in den 8. Klassen Internet-Projekte erarbeitet. Hier zwei Beispiele: